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Regionale Ansätze als Grundlage für Ausbau- und Kooperationsmodelle von breitbandigen Zugangsnetzen

Offensichtlich sieht die österreichische Regulierungs-GmbH RTR  im Breitbandausbau nicht mehr einen zu regulierenden Markt sondern regionale Märkte mit unterschiedlichen Herausforderungen. Die Vorträge auf der Veranstaltung der RTR-GmbH von openaxs, einem Verband von regionalen schweizerischen Energieversorgern, Inexio einem regionalen Anbieter aus Deutschland sowie die Vorstellung mehrer regionale österreichischer Projekte bestätigen die Segmentierung des Marktes, wie es z.B. der FTTH-Council  vorschlägt. „First Tier European Cities“ als Market Driven Areas die sich selber regulieren.  „Smaller European Cities“  fallen in die Kategorie Risk Driven Areas, d.h hier wird eine Regulierung benötigt um die Rahmenbedingungen für Investitionen abzugrenzen. „Rural Areas“  werden als Policy Driven Areas klassifiziert. Hier müssen sinnvolle Regeln  das Auswachsen der Digital Divide verhindern.

16.04.2009
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Wettbewerber im Festnetz organisieren sich neu

Der neue Bundesverband Glasfaser, wesentlich von den ehemaligen Breko Mitgliedern Netcologne und M-Net initiiert, hat seine Arbeit aufgenommen. Die unterschiedlichen Interessen der Glasfaser-/TAL-basierten Anbieter ließen sich im Breko nicht mehr gemeinsam vertreten. Eine Absenkung der TAL Preise gibt den DSL basierten Anbietern die Möglichkeit zu weiteren Preissenkungen im Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern. Dem stehen die Interessen der glasfaserbasierten Anbieter, die ihren Investitionen in die letzte Meile refinanzieren müssen, klar entgegen.

22.03.2009
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Breitbandausbau, welche Allianzen können entstehen?

Der Verband der Kabelnetzbetreiber Anga vertritt eine eindeutige Position. Bis Mitte 2009 können 24 Millionen Haushalten, d.h.fast 60% der Haushalte mit Breitbandkabel versorgt werden. Eine Förderung im Rahmen des Konjunkturpakets sollte sich deshalb auf die weißen, unversorgten Flecken beschränken.
Um für den Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern die notwendigen technischen Möglichkeiten zu schaffen, ist für die DSL basierten Anbieter ein VDSL Ausbau notwendig. Auf das Angebot der DTAG beim VDSL Ausbau zu kooperieren sind bisher Vodafone und EWE eingegangen. Vodafone kooperiert mit der DTAG in Würzburg und Heilbronn. Mit der EWE übt die DTAG die Kooperation in Bremerhaven, Wilhelmshaven, Emden und Stade. EWE übernimmt den Ausbau in Leer, Vechta, Cloppenburg, Aurich und Delmenhorst. Von Telefonica deutschland, Hansenet oder Versatel sind solche Kooperationen nicht bekannt. Die Glasfaser basierten Anbieter wir Netcologne oder M-Net sehen wohl auch den Antrag der DTAG bei der Bundesnetzagentur auf Erhöhung der monatlichen Miete der TAL von 10,50 € auf 12,90 € gelassen, da es ihr Business Model eher unterstützt.

27.01.2009
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Geschäftsmodelle für den Breitbandausbau

In einem Gastbeitrag im Rahmen des Glasfaser-Reports von Portel diskutiert Dr.Hardtke von Böcker Ziemen Management Consultants mögliche Geschäftsmodelle für einen Breitbandausbau. Er beschreibt hierzu drei Stufen der Wertschöpfung von der Vermarktung der passiven Infrastruktur über beleuchtete Glasfaser/Bitstream Access zur Bereitstellung von Kommunikations- und Unterhaltungsdienstleistungen. Ein Open Access Ansatz, d.h. der diskriminierungsfreie Endkundezugang ermöglicht unterschiedliche Abrechnungsmodelle. Der Zugang wird vom Endkunden bezahlt, die Kosten des Zugangs werden vom Diensteanbieter getragen oder ein Shared Cost Ansatz bei dem sich Anbieter und Kunde die Kosten teilen. Dies führt zur wesentlichen Fragestellung, welche Produkte/Dienste will ein Kunde und was ist er bereit dafür zu bezahlen. Egal wie der Kuchen dann aufgeteilt wird, von dem Geld des Kunden müssen die Anbieter dann leben können.

18.01.2009
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Breitbandausbau, muss es tatsächlich Glasfaser sein?

Im Rahmen der vom U.S. National Science Foundation's Information Technology Research program geförderten Studie “Fast Copper” haben Mung Chiang (Princeton University), Alexander Fraser (Fraser Research Institute), und John Cioffi (Stanford University) 250 Mbit/s auf einer bis zu 500 m langen Kupferleitung übertragen. Für die letzte Meile vom so genannten Kabelverzweiger bis in den Haushalt könnte dann weiter die vorhanden Kupferleitung/TAL genutzt werden. Ein wesentlicher Teil der Ausbaukosten könnten damit eingespart werden. Diese Option sollte im Rahmen der erweiterten Breitbandstrategie geprüft werden und eine entsprechende Standardisierung und Systemtechnikentwicklung gefördert werden Ein solches Hightech Projekt entspräche sicherlich der Forderung von Professor Scheer, Präsiden des Bitkom: „Damit würden das Geld aus dem Konjunkturpaket nicht nur in Blech und Beton fließen, sondern auch in moderne Technologien und ITK-Lösungen.“

16.01.2009
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Bitkom und VATM begrüßen die im Konjunkturpaket 2 angekündigte umfassende Breitbandstrategie der Bundesregierung

Bei einem geschätzten Investitionsvolumen von über 50 Milliarden Euro für einen flächendeckenden Glasfaserausbau gehen  Bitkom und VATM von einem kooperativen Ansatz aus. Der VATM Geschäftsführer Grützner formuliert eindeutig: „Von besonderer Bedeutung für den Verbraucher – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land – ist zudem, dass das jeweils ausbauende TK-Unternehmen die Wettbewerber auf sein Netz lässt –selbstverständlich gegen ein entsprechendes Entgelt. Nur so können Verbraucher und Unternehmen vom Wettbewerb mit all seinen Vorteilen wie etwa Preisentwicklungen und technologischen Innovationen profitieren.“ Allerdings dürfte es keinesfalls dazu kommen, dass zugunsten der Telekom der Preis für das wichtigste Vorprodukt, die TAL (TAL), künstlich hoch gehalten werde. „Der TAL-Preis muss an den tatsächlichen Kosten orientiert auf einem preisgünstigen europäischen Niveau liegen. Sonst würde die Investitionskraft der Unternehmen geschwächt werden und es bestünde die Gefahr, dass der Ausbau neuer Netze verzögert würde.
Es bleibt abzuwarten, ob es der Eingriffe der Regulierungsbehörde bedarf, um den kooperativen Weg zu moderieren und welche Steuerungsmechanismen die erweiterte Breitbandstrategie der Bundesregierung vorsieht, um die angestrebte Flächendeckung bis 2010 zu erzielen.

15.01.2009
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Bundesregierung will Breitbandausbau vorantreiben

Im zweiten Konjunkturpaket sagt die Bundesregierung eine „umfassende Breitbandstrategie“ zu. Im Rahmen der Breitbandstrategie sollen  kurzfristig Versorgungslücken geschlossen, und der Aufbau von leitungsgebundenen und funkgestützten Hochleistungsnetzen forciert werden. Bis spätestens Ende 2010 sollen die bislang nicht versorgten Gebiete mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen abgedeckt sein. Bis spätestens 2014 sollen für 75% der Haushalte, bis 2018 für alle Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen. Abzuwarten bleibt, welche Annahmen der Breitbandstrategie zugrunde liegen und ob ein Dienste- oder Infrastrukturwettbewerb in der Fläche gefördert wird und wer unter den gesetzten Rahmenbedingungen als Anbieter in der Fläche investieren wird.

13.01.2009
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Telekom und Vodafone bilden Allianz

Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland plant die Telekom und Vodafone eine Kooperation beim Ausbau des Breitbandnetzes. Die Vereinbarung sieht vor, dass die DTAG in Würzburg und Vodafone in Heilbronn das VDSL Netz errichten und sich gegenseitig Zugriff einräumen. Die Fertigstellung von je 50.00 Anschlüssen  ist für den Sommer 2009 geplant. In dem Piloten sollen die technischen Abläufe getestet werden. Ein Abrechnungsmodellsoll zu einem späteren Zeitpunkt ausgehandelt werden. Eine Überlassung an Dritte wie z.B. Versatel ist nicht vorgesehen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Deutsche Telekom und Vodafone gegenüber  Kabel BW in Heilbronn beziehungsweise Kabel Deutschland in Würzburg vertrieblich durchsetzen können.

23.12.2008
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The Economics of Next Generation Access

Im Auftrag der ECTA, dem europäischen Verband der alternativen Telekommunikationsanbieter und Internetserviceprovider, hat das Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste WIK eine Studie zur Wirtschaftlichkeit eines Breitbandausbaus erstellt. Anhand von Modellrechnungen werden für verschieden Szenarien die Kosten für einen VDSL bzw. FTTH Ausbau abgeleitet. Dabei ergeben sich für einen alternativen Anbieter im städtischen Raum, falls er z.B. Leerrohre oder Dark-Fibre der DTAG nicht nutzen kann, Kosten von über 400 € für einen VDSL Anschluss. Trotz steigender Bandbreiten und zusätzlicher Services sind die Preise für die Doppelflatrate für Telefonie und Internet in den meisten europäischen Ländern auf unter 30 € gefallen Dies stellt die Managementberatung Solon in ihrer Studie  Western European Broadband Markets fest. Für die meisten Anbieter wird ein Kunde erst nach einer Vertragslaufzeit von mehr 24 Monaten kostendeckend. Aufgrund der erodierenden Geschäftsmodelle erwartete Solon eine Marktkonsolidierung mit maximal 3-4 Breitbandanbietern in jedem Land.

28.11.2008
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Anga: Breitbandkabel verstärkt Angriff auf DSL

Thomas Braun, Präsident des Verbandes Deutscher Kabelnetzbetreiber erwartet zu Beginn des Jahres 2009 über 2 Millionen Kabel-Internet-Kunden. Das attraktive Tripple-Play Angebot und und das gute Preis-/Leistungsverhältnismachen das Kabel zu der entscheidenden DSL-Alternative. So bieten Kabelnetzbetreiber Paketangebote mit bis zu 32 Mbit/s bei Preisen für eine Doppelflatrate von zum Teil deutlich unter 30 Euro. Nach Angaben des ANGA ist Kabel-Internet und Telefonie bereits in 23 Mio. Haushalten verfügbar.

27.11.2008
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EU-Kommission stellt regulatorische Strategie zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsnetzen der nächsten Generation zur Konsultation

Grundlage der Konsultation ist ein Entwurf einer Empfehlung der sich an die Regulierungsbehörden der 27 Mitgliedsstaaten richtet. Die Empfehlung verfolgt die bisherige Linie der EU-Kommission, den Zugang zu  wirtschaftlich nicht reproduzierbare Komponenten eines Breitbandnetzes für alle Marktteilnehmer sicherzustellen. Dies betrifft bei einem VDSL Ausbau z.B. die Anbindung der Kabelverzweiger. Die öffentliche Konsultation richtet sich an alle Marktteilnehmer und läuft bis zum 14. November 2008. Anschließend wird die Kommission die Empfehlung unter Berücksichtigung der Stellungnahmen fertig stellen und 2009 offiziell verabschieden.

18.09.2008
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Definition Breitband

In dem vom Bundeswirtschaftsministerium herausgegebenen Breitbandatlas lautet die Definition eines Breitbandzugangs das die Bandbreite mindestens 128 kBit/s im Upstream und mehr als 128 kBit/s im downstream und dein Internetzugang gewährleistet ist.
Entsprechend der ITU-T Empfehlung I.113 wird ein System oder Anschluss als breitbandig bezeichnet, wenn die Bitrate über der Primärmultiplexrate von in Europa 2048 kBit/s liegt.

17.09.2008
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Blueprint Niederlande

In den Niederlanden sind nahezu 40 % aller Breitbandanschlüsse über einen Kabelanschluss realisiert. Um vergleichbare technische Möglichkeiten wie die Kabelnetzbetreiber zu bieten hat KPN bereits mit dem Ausbau ihrer NGN/VDSL Plattform begonnen. Basierend auf das auf einem Memorandum of Understanding verhandeln KPN, bbnet, Orange and Tele2 die weitere Vorgehensweise bezüglich der ALL-IP Migration. Offensichtlich unterstützt der starke Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern den Willen, sich ohne den Regulierer OPTA zu einigen. Eine Vorlage für die deutschen Netzbetreiber?

15.09.2008
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Stadt, Land…. Breitband

Als weiße Flecken weißt der Breitbandatlas  über 600 Gemeinden in Deutschland aus. Passend zur IFA kündigte die Deutsche Telekom an diese Lücken schließen zu wollen. Leider fehlt der Hinweis bis wann der Ausbau erfolgen wird.

28.08.2008
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Seiber Vision Engineering

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