Verteilung über Raum und Zeit

Mit  50.000 Kunden war (die technisch gut gemachte) Übertragung der Fußballweltmeisterschaft sicherlich (noch nicht) der Test für das mobile Internet. Folgt man Modellrechnungen von Ericsson und Nokia Siemens Networks  zum Business Case Mobile Broadband, dann sind 50% des Datenverkehrs in 15-20% der Mobilfunkzellen. D.h. Blockierungen sind nicht flächendeckend zu erwarten. Das dabei 20% der Kunde 80% des Datenvolumens generieren, deckt sich auch mit der Analyse von The Nielsen Company über das Nutzungsverhalten amerikanischer Smartphonebesitzer. Zwar stieg das durchschnittliche Datenvolumen im letzten Jahr um 200% auf 298 MB pro Monat. Allerdings hatten in 2009 über 30 % der Nutzer weniger als 1 MB pro Monat Datenvolumen generiert und der Anteil ist in 2010 immer noch bei 25%. Die Herausforderung ist es, das Umsatzpotential dieser wenig Nutzer zu heben. Die Tarife nach der Bandbreite zu staffeln, wie von Vodafone und Deutscher Telekom angekündigt, ist ein möglicher Ansatz. Auf die Umsetzung wird es ankommen.

31.07.2010
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